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Anhand der Arbeit der Stuttgarterin Suzana Lipovac, die schon seit eineinhalb Jahren als Leiterin einer deutschen Hilfsorganisation in Afghanistan arbeitet, zeigt „Afghanen flirten nicht“ die Schwierigkeiten der täglichen Arbeit in einem Krisengebiet. Der Dokumentarfilm beobachtet den Aufbau einer neuen Ambulanz und gibt einen Einblick in das Geschäft mit der Hilfe.

Afghanistan im Sommer 2003, ein Land, irgendwo zwischen Krieg und Frieden. Als Leiterin einer deutschen Hilfsorganisation ist die Stuttgarterin Suzana Lipovac schon seit eineinhalb Jahren in Kabul und Umgebung tätig. Dort unterhält sie mit Mitteln des Deutschen Auswärtigen Amtes sowie privater Spendengelder mehrere Notambulanzen, um eine medizinische Grundversorgung in der zerstörten Stadt zu gewährleisten.
Doch in den ländlichen Gebieten ist die Not oft noch schlimmer. Besonders der Südosten Afghanistans, ein Gebiet mit traditionell lebenden Paschtunen, gilt als gefährlich und wird deshalb von den Hilfsorganisationen gemieden.
Um diesen Missständen entgegen zu wirken, versucht die 35jährige Managerin eine Ambulanz in der Wüste südlich von Kabul, weit außerhalb der Sicherheitszone der inter-nationalen Schutztruppe, aufzubauen. Keine leichte Aufgabe, und schon gar nicht als Frau…

AFGHANEN FLIRTEN NICHT
Dokumentarfilm von Jochen Frank
Deutschland 2004, 75 min, Super 16mm

PRODUKTION:
INDI FILM, Filmakademie Baden-Württemberg und SWR

FÖRDERUNG:
MFG Filmförderung Baden-Württemberg

WELTVERTRIEB:
First Hand Films

FESTIVALS & PREISE
Internationale Hofer Filmtage Oktober 2004 (Kodak Award)
International Documentary Filmfestival Amsterdam 2004
Preis der Baden-Württembergischen Filmindustrie 2004
One World International Film Festival Prag 2005 (Bester Dokumentarfilm)
Deutscher Fernsehpreis 2005 (Förderpreis)
Hotdocs International Documentary Filmfestival Toronto 2005