WIR KOMMEN UNS BESCHWEREN

ein Dokumentarfilm von Sobo Swobodnik

71 Variationen einer Phänomenologie des Widerspruchs am Beispiel einer Schnellrestaurantkette

Der Dokumentarfilm „Wir kommen uns beschweren besteht aus 71 Variationen, die sich zum Teil assoziativ, zum Teil ganz konkret mit dem Phänomen Widerspruch auseinandersetzen. Dabei wird mit verschiedenartigen Mosaikbausteinen ein Motiv entworfen, das zeigt wie eine lokal verortete Auseinandersetzung um den Bau einer Filiale der Schnellrestaurantkette Mc Donald´s in Berlin-Kreuzberg eine Matrix liefert für einen globalen, gesellschaftlichen Diskurs, der um die Fragestellung kreist: Wie wollen wir leben?

Fünf Protagonisten – eine Hausfrau mit zwei Kindern, eine junge Studentin (beide Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Mc Donald´s), eine Rentnerin, ein Professor für Politikwissenschaft und ein Webdesigner – bilden die roten Fäden, die sich um die Protest-Debatte kreisend, verknüpfend durch den Film ziehen. Darüber hinaus ergänzen weitere ernährungs- und gesellschaftspolitische Positionen (Slow Food- Anhänger, Ernährungswissenschaftler, Politiker, ein Foodwatch- Aktivist, ein Tai Chi Meister, ein Meteorologe, Passanten etc.) das filmische Konstrukt, das auch herkömmliche, erzählerische Konventionen, dokumentarische Anordnungen und gesellschaftliche Verhältnisse hinterfragt.

WIR KOMMEN UNS BESCHWEREN

ein Dokumentarfilm von Sobo Swobodnik

DREHBUCH

Sobo Swobodnik
Deutschland 2008, 72 min

PRODUKTION

INDI FILM GmbH

FÖRDERUNG

MFG / Europe Creative Media / CNC / Region Grand Est / Strasbourg Eurometropole / Procirep Angoa

FESTIVALS & MÄRKTE

Filmfest München