
Im Namen des Volkes beobachtet den Alltag von Menschen, die zwischen einem und elf Jahren im Knast verbringen müssen. Ihre Überlebensstrategien sind so unterschiedlich wie sie selbst. Einer urteilt wortgewandt, nachdenklich, und etwas selbstgerecht: “Jeder Straftäter ist Opfer seiner Lebensumstände – Jeder ist zugleich schuldig und unschuldig”.
Ein ironisch abgeklärtes Improvisationstalent tätowiert mithilfe einer Nadel, die durch den Motor eines ausgemusterten Kassettenrecorders betrieben wird, die anderen Häftlinge. Ein Dritter träumt von der Zeit “danach”: “Einmal wieder den Wald und die Blumen riechen und den Harz an den Bäumen.” Der Film vermittelt, was es bedeutet, eingesperrt zu sein.