
Der schwäbische Missionar Jakob Walter hat 22 Jahre lang in Papua Neuguinea die “Kannibalen” bekehrt. Nun wird er zur Mission in die Neuen Bundesländer entsandt: Er soll im “heidnischen” Mecklenburg-Vorpommern sein christliches Werk fortsetzen. Ein unglaublicher Film über eine unmögliche Mission.
“Die Menschen hier haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben” sagt der mecklemburgische Landesbischof. 40 Jahre Sozialismus haben in Mecklenburg-Vorpommern eine “No-God-Area” geschaffen.
So wurde im Sommer 2003 der schwäbische Missionar Jakob Walter, der bis kurz davor noch die “Kannibalen” in Papua-Neuguinea bekehrt hatte, zu den statistisch gesehen noch ungläubigeren Bewohnern der neuen Bundesländer entsendet. Die Themen des Films sind der Glaube auf der einen und die “Opfer” des Missionsdranges auf der anderen Seite: Wie ist es, Zielobjekt eines Missionars zu sein?
Nach ihrem Debütfilm SCHOTTER WIE HEU sind die Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier ihrem Ideal vom “real existierenden Realismus” treu geblieben und haben sich bei der Arbeit an ihrem neuen Film mit der ostdeutschen Provinz und dem Thema Glauben beschäftigt. Gedreht wurde über den Zeitraum von fast einem Jahr in Neubrandenburg, Schwerin, Wismar und im Schwarzwald.